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Ganzheitliche Denkansätze

Aktualisiert: 2. Apr. 2023



Wir haben euch ja bereits schon mehrmals den ganzheitlichen Therapeuten vorgestellt.


Nun dachte ich, ich nehme euch einfach mal

auf eine kleine Reise mit und zeige euch, was hier alles für Denkansätze mit hineinspielen und welche Überlegungen man treffen kann.


Nehmen wir als Beispiel Knieprobleme


Knieprobleme - egal bei welchem Tier - können durch die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten betrachtet werden.


Aus der physiotherapeutischen Sicht, entstehen Knieprobleme (abgesehen von einem vorangegangenen Trauma) durch eine Verklebung der Faszie ( Fascia glutea).

Aus sich der Naturheilkunde und der traditionell chinesischen Medizin läuft hier ein Entgiftungsprozess gerade ab, da hier u. der Leber-Meridian verläuft und die Leber - wie ihr wisst - das größte Entgiftungsorgan des Körpers ist. Egal ob beim Tier oder beim Menschen.


Gleichzeitig kann man auch in die Metamedizin noch weiter eintauchen in die psychischen Aspekte und den Besitzer mit einbeziehen, denn Tiere spiegeln die Besitzer bzw nehmen ihm Probleme / Krankheiten ab. Bleiben wir gerade einmal bei dem Beispiel Knieprobleme. Leidet das Tier nun an Knieproblemen hat dies aus metaphysischer Sicht eine Botschaft für den Besitzer. Das Knie steht für die Bewegung und das Fortbewegen. Steckt der Besitzer nun beispielsweise in einer eigenen Situation fest, in der er nicht vorwärtsgehen kann oder gehen möchte (weil er eine Entscheidung nicht treffen möchte), so spiegelt dies das eigene Tier ihm wieder.


Ich persönlich hatte einen solchen Fall bereits auch in meiner Praxis. Eine junge Frau kam zu mir und bat mich um Hilfe. Ihr älteres Pferd wurde aufgrund eines Sehnenschadens bereits in Rente geschickt. Sie kaufte sich ein junges Pferd (5-jährig) um weiterhin ihrem Hobby dem Reiten nachgehen zu können. Keine 6 Wochen nach dem Einzug ihres neuen Pferdes zeigte dieses eine Lahmheit. Der Tierarzt wurde konsultiert und es resultierte die Diagnose: Sehnenschaden. Die junge Frau war zutiefst verunsichert und fragte sich selbst, warum ihr neues junges Pferd denn nun auch wieder einen Sehnenschaden erlitt. Der Tierarzt behandelte das Pferd schulmedizinisch und ich unterstütze es mit den alternativen Heilmethoden. Nach mehreren Gesprächen baute sich auch ein gegenseitiges Vertrauen auf und die Besitzer berichtete mir, dass sie sich auf der einen Seite beruflich weiter entwickeln will und auf der anderen Seite aber enorme Angst davor hat, für ihre Träume und Wünsche einzustehen. Und genau diese Unsicherheit spiegelten ihr ihre beiden Pferde mit der Sehnenproblematik. Ich verwies sie diesbezüglich an eine befreundete Kollegin aus dem Humanbereich und dadurch konnten ihre innern Blockaden gelöst werden und sie fand einen Weg für sich, wie sie ihren Wünschen folgen kann. Dank der umfassenden Therapie sowohl von ihr wie auch von ihrem Pferd, kann sie heute wieder gemeinsam mit ihm durch das Gelände streifen und sich den Wind um die Nase ziehen lassen.


Sehnen sind die Verbindung zwischen den beweglichen Aspekten des Lebens und den stabilen. Sie verbinden die beweglichen Körperstrukturen (Muskeln) mit den passiven (Knochen / Gelenke).


Hier darf darf also auch der Besitzer genauer hinschauen und bei sich selber genauer eintauchen.


Nun hat man verschiedene Ansätze, wie eine Therapie beginnen kann. Beispielsweise kann man beginnen mit einer Akupunktur, welche den Energiefluss wieder harmoniert. Zusätzlich können durch Kräuter eingesetzt werden um die Leber als Organ zu unterstützen.

Als physiotherapeutischen Maßnahme würde sich hier beispielsweise eine Massage anbieten.

Eine Frage an den Besitzer (soweit dieser bereit ist hierfür) wäre, wo er selber denn im Leben nicht weiter gehen möchte bzw wo in deinem Leben man Stur, mangelnde Flexibilität bzw Angst. Vielleicht wünscht er sich, wie im o.g. Beispiel, eine berufliche Veränderung, jedoch hat er Angst davor seinen bisherigen Job an den Nagel zu hängen und die bisher gewohnte "Sicherheit" aufzugeben. Eine gute Frage wäre hier: "Was wäre das schlimmste, was passieren würde, denn man diesen Schritt wagt?" Das schlimmste wäre, dass man vermutlich eine Enttäuschung erleben würde und zurück in einen Job gehen würde, welchem einem keine Freude bereitet. Doch man kann auf sich selbst stolz sein, den Schritt gewagt zu haben, auch wenn er beim ersten Mal nicht direkt funktioniert hat.


Hier kann man auch noch viel weiter eintauchen. Ich wollte euch nur einen kleinen Einblick geben in die Arbeit als ganzheitlicher Tiertherapeut ♥️

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